Alte Getreidearten, warum nicht?

Alte Getreidearten, warum nicht?

Altes Korn?

Emmer, Einkorn und Co. sind alte Getreidesorten, die gerade einen regelrechten Boom erleben. Dabei wurde Dinkel schon bereits ca. 3500 v. Chr. in Bulgarien entdeckt. Auch an vielen anderen Standorten fand sich bereits zu frühen Zeiten der Spelz (anderer Name für Dinkel). Doch wieso kommt es erst jetzt zu einem Anstieg der Nachfrage von altem Getreide? Dieser Frage gehen wir auf den Grund und zeigen euch wieso es sich lohnen kann, diese auch beim Backen zu verwenden.

Der Anstieg

Der Grund für das rasante Ansteigen der alten Getreidesorten ist ziemlich Simpel: Sie enthalten von Natur aus weniger Gluten. Immer mehr Menschen reagieren allergisch auf den “Kleber” im Brot. Gluten sorgt im Brot für Flexibilität und Konsistenz. Mit den Altgetreiden wurde eine gesunde Alternative entdeckt, die schon seit Jahrtausenden existierte.

Das fehlende Gluten zeigt sich auch in der Konsistenz des Brotes. Es ist meistens trockener und spröder als Brot aus herkömmlichen Getreidesorten. Auch die Verarbeitung zeigt sich meist schwerer als bei normalen Getreidearten. Es lässt sich schlichtweg schwerer Formen. Auch das liegt an fehlendem Gluten. Für die Verarbeitung ist leider etwas Handwerkskunst gefragt. Doch Übung macht den Meister!

Gesundheitsboost

Wer sich entschließt mit alten Getreidesorten zu Backen wird auch auf einige Vorteile stoßen. Um einen Nachteil dennoch gleich auszuschließen, es gibt Gluten Alternativen. Zum Beispiel Johannesbrotmehl. Das bringt deinem Brot das nötige Volumen und Konsistenz.

Die alten Getreidesorten bestechen in erster Linie mit ihren überaus gesunden Eigenschaften. Dinkel enthält sehr viele natürliche Farbstoffe in Form von Carotinoiden. Diese sollen der Hautalterung vorbeugen. Auch sollen sie präventiv gegen Krebs, Rheumer und Alzheimer wirken.

Altgetreide enthalten von Natur aus viel mehr Mineralstoffe und Nährstoffe, weswegen Sie perfekt in jeden ausgewogenen Ernährungsplan passen.

Noch sind Produkte aus altem Getreide eher selten beim Bäcker zu finden, doch in den meisten Bioläden finden sich schon oft Emmerbrot oder Dinkel-Kekse.

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