Sauerteig-Ruchbrot von Bella

In Zusammenarbeit mit unserer Partnerin Bella, die auf Instagram täglich viele tolle Backrezepte veröffentlicht, hat sie mit unserem Ruchmehl ein tolles Sauerteig-Ruchbrot gebacken. Das Ergebnis teilt sie gerne mit uns.

Ruchbrot ist in der Schweiz ein Ausdruck für ein dunkles Brot. Der Ausdruck “ruch” steht im Dialekt für “rau”, “grob”. Man leitet dies vom speziell verwendeten Mehl ab. Das Ruchbrot ist das meist verbreitete Brot in der Schweiz.

Ruchmehl – Das Schweizer Mehl

Ruchmehl, welches ursprünglich aus der Schweiz kommt, ähnelt unserem deutschen Weizenmehl Type 1050.
Es basiert auf Weizen bzw. Dinkel gewonnen. Verwendet tut man es, weil es gesünder als herkömmliches Mehl ist und durch die äußere Schalenschicht einen höheren Anteil an Eiweiß, Vitaminen und Mineralien. Verwenden tut man es um grobporige Brote herzustellen. Deshalb benötigt es eine lange Teigführung.

Wir wünschen Viel Spaß beim Nachbacken!

Ruchbrot – Traditionelles Schweizer Brot

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Sauerteig-Ruchbrot von Bella
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Rezept Hinweise

1. Zuerst vermengst du, in einer großen Schüssel, die Zutaten für den Vorteig miteinander und lässt sie abgedeckt für 1 Stunde bei Zimmertemperatur quellen.

2. Sobald einige Bläschen auf dem Teig zu sehen sind, fügst du die restlichen Zutaten dazu und verknetest alles zu einem weichen, klebrigen Hauptteig (das kannst du ganz einfach mit einem Löffel machen).

3. Nun ziehst du eine Klarsichtfolie über die Schüssel und stellst sie für die über Nacht-Gare in den Kühlschrank (mindestens 12 Stunden lang).

4. Am nächsten Tag holst du die Schüssel heraus und gibst den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche.

5. Dort wälzt du ihn zunächst im Mehl hin und her, drückst ihn dann mit den Händen flach und faltest ihn quadratisch (wie in der Anleitung).

6. Nach dreimaligem Flachdrücken und Falten lässt du den Teig für eine Stunde auf der Arbeitsfläche ruhen (dabei legst du ein Bäckerleinen oder Geschirrtuch darüber).

7. Nach der Ruhephase faltest du ihn erneut dreimal, danach wirkst du ihn zu einem ovalen oder runden Laib, mehlst ihn gut ein, legst ihn mit dem Schluss nach oben und lässt ihn dort weitere 60 Minuten garen.

8. Zwischenzeitlich heizt du den Backofen auf 240 Grad, Ober- und Unterhitze, vor und stellst eine Schüssel oder Tasse mit heißem Wasser auf den Ofenboden.

9. Jetzt stürzt du den Rohling auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, schneidest ihn in der Mitte und an den Rändern mehrfach mit einer Klinge oder scharfem Messer ein und schiebst ihn auf die mittlere Schiene in den heißen Ofen.

10. Nach 10 Minuten öffnest du ganz kurz die Ofentür zum Abdampfen, schließt sie wieder und verringerst die Temeratur auf 200 Grad.

11. Nun lässt du das Brot gute 40-45 Minuten weiterbacken.

12. Wenn es schön braun und knusprig aussieht, kannst du es herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen (wenn du auf die Unterseite des Brotes klopfst und es hohl klingt, ist es durchgebacken).

13. Sobald es abgekühlt ist, kannst du es anschneiden und genießen.