Schwarzroggenmehl – Das Mehl aus Österreich

Schwarzroggenmehl – Das Mehl aus Österreich

Schwarzroggenmehl

Das Schwarzroggenmehl R 2500 ist ein sehr dunkles und kräftiges Mehl aus Österreich. Es entspricht am meisten dem deutschen Roggenvollkornmehl. Da der Schwarzroggen ohne Keim fein ausgemahlen wird. Schwarzroggenmehl eignet sich besonders für kräftige Mischbrote. Es verleiht dem Brot eine besondere Krume. Außerdem sorgt es für eine längere Haltbarkeit, sowie mehr Saftigkeit. Schwarzroggenmehl enthält die wertvollen Bestandteile der Randschichten vom Roggenkorn. Roggenmehl steht für kräftigende, sättigende

Roggensauerteigbrote. Welche ihr Aromaprofil über lange Zeit entwickeln. Zusätzlich bringt Schwarzroggenmehl eine leicht malziges Aroma mit sich. Dadurch schmeckt ein Brot so, als wäre es noch dunkler gebacken.

Verwendung von Schwarzroggenmehl

Die meisten Bäcker empfehlen, nicht mehr als 10-20% (max. 25%) des Roggens mit Schwarzroggen zu ersetzen. Dadurch kommt mehr Frische ins Brot. Außerdem sorgt dies für eine bessere Frischhaltung. Eine zu hohe Dosierung könnte für eine “speckige” Krume sorgen. Da das Mehl aus schalenreichen Nachmehlen gewonnen wird, kann es beim Kneten sehr viel Wasser aufnehmen. Daher hat das Brot nach dem Backen mehr Feuchtigkeit. Zusätzlich sorgt dies dafür, dass die Krume des Brotes dunkler wird.

Mehlsorten Österreich

In Österreich gibt es drei verschiedene Roggenmehlarten. Das R-500 Weißroggenmehl, das R-960 Brotroggenmehl und das R-2500 SchwarzroggnemehlZudem gibt es drei verschiedene Weizenmehlarten. Das W-480 Kuchenmehl, das W-700 Semmerlmehl und das W-1600 Brotmehl. Dabei steht das “R” vor den Roggenmehlen für “Roggen” und das “W” vor den Weizenmehlen für “Weizen”. Die Type (beispielsweise 2500) gibt an wie hell oder dunkel ein Mehl ist. Umso dunkler ein Mehl ist, desto höher ist die Typenbezeichnung. Schwarzroggen ist in Österreich deutlich populärer als in Deutschland. Wodurch er den meisten Deutschen kein Begriff ist. Wodurch er hauptsächlich in Österreich angebaut wird.

Fun-Fact zum Roggen

Bis Mitte des vergangenen Jahrhunderts durfte man, damit es genug Getreide zur Brotherstellung gibt, aus Roggen kein Bier brauen.

Ein mit Käse belegtes Roggenbrötchen heißt in Köln: “Ne Halve Hahn”.

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