Ballaststoffe – Wie wichtig sind sie?

Ballaststoffe – Wie wichtig sind sie?

Ballaststoffe sind wichtig für unseren menschlichen Körper. Sie beugen vielen ernährungsbedingte Krankheiten vor – unter anderen Diabetes, Bluthochdruck, Adipositas, Herzkrankheiten und diverse Darmkrankheiten. Sie sind für viele weitere Vorgänge im Körper verantwortlich.

Weniger essen dank Ballaststoffe?

Ballaststoffe verlängern das Sättigungsgefühl und helfen so, dass du über den Tag verteilt weniger isst. Wenn du also eine Diät machen möchtest, versuche auf eine ballaststoffreiche Ernährung zu achten. Sie binden Flüssigkeiten im Verdauungstrakt und fördern so den Stoffwechsel und verlängern das Sättigungsgefühl.

Außerdem bindet sie die Gallensäure. Das hat zufolge, dass die
Cholesterolkonzentration verringert wird, und die Wahrscheinlichkeit auf eine Herzkrankheit verringert wird.

Ballaststoffe in Nüssen

Ballaststoffe helfen deinem Darm

Die bekannteste Wirkung der Ballaststoffe findet im Verdauungstrakt statt. Da die Stoffe Wasser binden, helfen sie deinem Darm bei seiner Arbeit, Giftstoffe aus deinem Körper auszuscheiden. Die Viskosität des Stuhlganges wird positiv beeinflusst und dein Körper kann leichter verdauen.

Wo sind Ballaststoffe enthalten?

Möhren, Paprika, rote Bete, Kohl und Fenchel enthalten zwischen 2 und 5 g Ballaststoffe pro 100 g. Noch mehr Ballaststoffe liefern Hülsenfrüchte mit durchschnittlich über 7 g pro 100 g. Tomaten, Zucchini oder Gurken haben hingegen einen hohen Wassergehalt und nur einen geringen Ballaststoffgehalt zwischen 0,5 und 1 g pro 100 g.

Außerdem sind sie in vielen Getreidesorten enthalten. Weizen, Roggen und Gerste haben dabei den höchsten Gehalt. Auch Chia-Samen, Leinsamen und viele Nusssorten enthalten viele Ballaststoffe.